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Den Rhein hinab von Au zu Au

Das gut 7 km lange und nur etwa 1 km schmale Naturschutzgebiet reicht vom Unterwasser der Iffezheimer Staustufe bis zur Mündung der aus dem Schwarzwald kommenden Murg. Die Rastatter Rheinaue liegt im Übergangsbereich des Oberrheins von der ehemaligen „Verwilderungszone“ die der Strom wegen des Gefälles in zahlreichen parallelen Gerinnen durchfloß, zur „gemächlichen“ Mäanderzone mit ihren weit ausholenden Flussschlingen. 850 ha umfasst das Gelände, in dem fünf sogenannte Rückzugsgebiete garantieren sollen, das seltene Pflanzen- und Tierarten geschont werden und der Wald naturwüchsig bleibt – oder wieder in seinen naturnahen Zustand zurückfindet. Neben prächtigen Silberweiden steht in den sehr feuchten Weichholzauen auch noch die Grauerle, eine sonst vor allem in den Alpen und Voralpen beheimatete Baumart, die hier eines ihrer nördlichsten Verbreitungsgebiete findet. 90 Brutvogel-, 45 Libellen- und 430 Schmetterlingsarten bietet die Rastatter Rheinaue Lebensraum. Von den Vögeln trifft man Graureiher, Haubentaucher und Schwarzmilan häufiger an, auch die Laubfrösche fühlen sich hier wohl. Erst seit 1984 steht dieses Auengebiet unter Naturschutz, wohl ein Grund dafür, dass das Wegenetz oft noch nicht optimal markiert ist. Zum ersten Kennenlernen empfiehlt sich ein Spaziergang vom Parkplatz bei der Plittersdorfer Fähre aus (Wegweiser in der Ortschaft Plittersdorf). Von der Fährstation geht es den Fluß entlang Richtung Süden, wo man nach rechts auf die breite Rheinrinne mit ihrem lebhaften Schiffsverkehr blickt; links breiten sich die weiten Auwälder aus. Unter www.kreuzfahrt-angebote.net findet man eine große Anzahl an Kreuzfahrten.

ah

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