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Der kleine IP-Nummern-Guide

Gemäß verwendbaren IP-Nummern werden Netzwerke in die drei Klassen A, B und C eingeteilt. Stellt man die IP-Adresse in binärer Form dar, kennzeichnet ein Klasse-A-Netz eine 0 am Anfang, ein B-Netz eine führende 10 und ein C-Netz ei­ne 110. Etwas verständlicher: Ist die erste Zahl einer IP-Nummer kleiner als 128, handelt es sich um ein A-Netz, bei 128 bis 191 um ein B-Netz und bei 192 bis 223 um ein C-Netz. Werte von 224 bis 239 kennzeichnen ein Multicast-Netz; IP-Num­mern darüber werden nicht benutzt und sind für spezielle Zwecke reserviert.

Für experimentelle Zwecke hat die IANA (Internet Assigned Numbers Authority) gemäß RFC 1597 spezielle Bereiche reserviert, die bei einem “normalen” Router im Internet auch nicht weitergeleitet werden - Fehlkonfigurationen sorgen also nicht für ein Datenchaos im Internet. Die Testnummer für ein Klasse-A-Netz ist die 1O.0.Q.01255.0.0.0, also als Netzwerk 10 mit rund 16 Millionen Rechnern (lO.x.x.x) und der Netzwerkmaske 255.0.0.0. Für Klasse-B-Netze sind die Berei­che 172.16.0.0/255.255.0.0 bis 172.31.0.0/255.255.0.0 reserviert, was immerhin noch gute 65.000 Rechner (l72.16…31.x.x) pro Netz ausmacht. Klasse-C-Netze schließlich gehen von 192.168.0.0/255.255.255.0 bis 192.168.255.0/255.255. 255.0 und ermöglichen bis zu 254 Rechner (l92.168.0…255.x) pro Netz. Wer ein eigenes Netz aufbaut und damit auch ins Internet möchte, sollte sich einen dieser Adressräume aussuchen und verwenden. Bei Fehlkonfigurationen mit tatsächlich im Internet vorhandenen Nummern kann man sich nämlich eine Menge Proble­me einhandeln.

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mh

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