„Aber WWW, wenn ich auf das Ende seh“‘, so ähnlich hat schon Wilhelm Busch in seinem berühmten Comic-Vorläufer „Max und Moritz“ getextet. Damit es uns mit WWW-Projekten nicht ähnlich ergeht, habe ich ein paar Orientierungspunkte zusammengetragen. Wer Webseiten gestalten möchte, wird technisch nicht alleine gelassen. Die besten Tools gibt es mittlerweile zum Schleuderpreis und der „Homepage-Baukasten“1 des „Mega-Software Bundle“ ist manchmal im Preis für den Webspace gleich inbegriffen. Alles kein Problem: „Dieses Werkzeug bietet präzise Kontrolle über das Layout sowie eine unglaubliche Entwurffreiheit!“2, kann man lesen. Aber wohin mit soviel Freiheit und welche Kontrolle über welches Webdesign Layout? „Per Knopfdruck zur perfekten Website in zehn Minuten“, das wird ein Traum bleiben. Eigene Gedanken und Überlegungen sind weiterhin der erste Schritt zur gelungenen Website im Netz. Hier helfen die berühmten „W-Fragen“ bei der Konzeption von Websites weiter. Wen wollen wir ansprechen? Was ist unser Anliegen? Wie stellen wir uns vor? Welchen Stil wählen wir? usw. usw. Kurz, es lohnt sich, vorher (schriftlich und in der Gruppe) zusammenzutragen, welche Ziele wir mit unserem Auftritt im Netz erreichen wollen, um uns dann über die Umsetzung Gedanken zu machen. Doch, wie auch immer das Ergebnis dieser Überlegungen aussieht, einige Grundregeln solltet ihr dabei auf jeden Fall beachten.