Paypal verbessert seinen Kundenschutz
Paypal will seinen Service für Händler verbessern. Ab Ende Juli werden auch Zahlungsausfälle durch das Unternehmen abgedeckt, die durch ungerechtfertigte Rückbuchungen von Kreditkartenzahlungen entstehen. Normalerweise haben Käufer bei allen Kreditkartenzahlungen die Möglichkeit, über ihr Kreditkarteninstitut von einer Zahlung zurückzutreten. Dieses Risiko will Paypal nun komplett übernehmen. Die Verkäufer müssen sich allerdings an drei Regeln halten. Der Warenversand muss mittels eines einfachen Anscheinsbeweises (Versandbeleg, Tracking-Nummer) belegt werden können. Außerdem muss die Ware innerhalb von sieben Tagen nach Zahlungseingang an die bei den Transaktionsdetails angegebene Versandadresse des Käufers geschickt worden sein.
Daneben soll es auch einen vereinfachten “Verkäuferschutz” für Waren geben, bei denen ein Versand mit Versandbeleg unverhältnismäßig teuer wäre. Er kann aber nur für Beträge bis einschließlich 25 Euro in Anspruch genommen werden und ist auf bis zu zehn Schadensfälle im Halbjahr begrenzt. Bei Problemen mit einer Zahlung sollte der Verkäufer zeitnah auf E-Mail-Rückfragen von Paypal reagieren und die geforderten Unterlagen möglichst schon bereithalten.
Einen ähnlichen Service bietet Paypal bereits seit Sommer 2005 auf Rücklastschriften von Girokonten.
dg
Posted: Januar 19th, 2008 under Finanzen.
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