Yoc startet durch
Rund 10,4 Millionen Euro spülte der Börsengang dem Berliner Mobilfunk-dienstleister Yoc in die Kassen. Begleitet von der Investmentbank Sal. Oppenheim platzierte das Unternehmen am 2. Juni insgesamt 1,037 Millionen Aktien an der Frankfurter Börse – 97,5 Prozent davon wurden institutionellen Anlegern zugeteilt. Der Start verlief positiv: Mit einer Erstnotiz von 19 Euro wurden die Aktien des Börsenneulings genau einen Euro über Ausgabepreis gehandelt. Zum Redaktionsschluss notierte das Papier allerdings im Minus bei 17,25 Euro. Mitgründer und Vorstand Dirk Kraus zeigt sich insgesamt sehr zufrieden mit dem Verlauf des Börsengangs. Trotz des schwierigen Marktumfelds sei die Nachfrage sehr stark und das Angebot überzeichnet gewesen. Mit dem Erlös will Kraus seine Expansionspläne finanzieren und unter anderem in Personal und neue Produkte investieren. So ist etwa die Eröffnung eines Büros in Polen geplant. Auch Kooperationen und Zukäufe schloss der Yoc-Vorstand nicht aus.
Mit Auslandsrepräsentanzen in Wien, Madrid und Großbritannien erwirtschaftete Yoc im vergangenen Jahr einen Umsatz von 5,3 Millionen Euro.
dp
Posted: Januar 17th, 2008 under Finanzen.
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